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Allergie

Die Zahl der Allergiker hat in den letzten Jahrzehnten erheblich zugenommen. Besonders im Frühling klagen viele der Betroffenen über Heuschnupfen. Dabei tränen nicht nur die Augen, auch die Bindehaut ist gereizt und nicht selten entzündet. Die Nase läuft und bei einigen kommt es auch zu asthmatischen Beschwerden.

Was ist eine Allergie?
Eine Allergie ist keine Krankheit im eigentlichen Sinne, sondern eine übertriebene Abwehrreaktion des Körpers. Das Immunsystem reagiert dabei fälschlich auf Blütenpollen, Insektengifte, Nahrungsmittel, Tierhaare und andere Auslöser. Der bekannteste Vermittler von Allergien ist Histamin, ein Stoff der im Körper gebildet wird. Jeder von uns kennt die unangenehmen Folgen des Kontakts mit Brennnesseln, die Histamin enthalten. Die dabei entstehende Schwellung, Überwärmung, Reizung und der so unangenehme Juckreiz sind die Auswirkungen des Histamins.

Typische Beschwerden
Auch für die typischen Beschwerden bei Heuschnupfen ist hauptsächlich Histamin verantwortlich. Dazu gehören:

  • Reizungen der Bindehaut mit vermehrtem Tränenfluss, Rötung, aber auch Brennen, Jucken und Trockenheitsgefühl
  • Wässriger Fließschnupfen
  • Bronchitis oder Asthma

Allergien können sich jedoch auch an der Haut bemerkbar machen, meist reagiert der Körper mit Rötungen, Schwellung und Juckreiz sowie Pusteln oder Flecken. Eine besonders heftige Reaktion ist der sogenannte allergische Schock. Dieser lebensbedrohliche Zustand tritt bei gefährdeten Personen z. B. bei Insektenstichen oder als Reaktion auf Medikamente auf. Im Prinzip kann ein Schock aber bei jeder Form einer Allergie auftreten.

Zahlen
Kleinkinder mit Heuschnupfen haben ein deutlich erhöhtes Risiko an Asthma zu erkranken. 40% der Allergiker, die das ganze Jahr Beschwerden haben, entwickeln später Asthma. Nachgewiesen ist auch, dass eine erbliche Veranlagung besteht. Kinder aus „Allergikerfamilien“ sind überdurchschnittlich häufig ebenfalls von allergischen Erkrankungen betroffen.

Was hilft?
Abhilfe schafft natürlich die Vermeidung der Allergie auslösenden Stoffe. Doch dies ist besonders bei Pollen nicht immer möglich. Hier lindern Augentropfen mit speziellen anti-allergischen Wirkstoffen wie Cromoglicinsäure die Beschwerden.

Die Cromoglicinsäure ist ein Wirkstoff der allgemein bei der Behandlung von Allergien einen hohen Stellenwert hat. In Form von Augentropfen wirkt sie direkt am Ort des Geschehens und greift in die komplexen Vorgänge so ein, dass schnell eine Linderung eintritt.

Wollen Sie mehr über die Behandlung von allergischen Augenproblemen wissen?
Hier finden Sie weitere Informationen.

Eine andere Möglichkeit sind Antihistaminika: Tabletten, Tropfen oder Sprays mit einem anti-allergischen Wirkstoff, der die Bildung der Allergie-vermittelnden Histamine verhindert und so die bekannten Beschwerden vermindert. Aus dieser Gruppe steht eine große Anzahl verschiedener Präparate und Wirkstoffe zur Verfügung. Welche der verschiedenen Behandlungsmöglichkeiten für Sie am besten geeignet ist, sollten Sie mit Ihrem Arzt besprechen.

Hat sich aus einem Heuschnupfen ein Asthma entwickelt, ist eine gründliche Abklärung der Auslöser ebenso wichtig wie die konsequente Therapie. Auch diese Behandlung wird mit den behandelnden Ärzten abgesprochen und sollte regelmäßig überprüft werden.

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